YOUNG WOMEN IN PUBLIC AFFAIRS AWARD

ZONTA-CLUB

Preisträgerin 2005: Johanna Peters

zum Artikel aus der RP vom 15.4.2005

Sehr geehrte Frau Jelden de Schenk (Präsidentin des ZONTA-Clubs Krefeld),
Sehr geehrte Frau Frau Birker-Eckert,
Liebe Preisträgerinnen,
Sehr geehrte Gäste

Wie manifestiert sich ein Bild von der Frau in den Köpfen der Menschen?

Am 5. April 2005 schrieb die Rheinische Post in ihrer Rubrik "Wissen" unter der Überschrift ‚Besondere Risiken für Frauenherzen': "Frauenherzen sind nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen besonderen Risiken ausgesetzt." Das mag eine Meldung sein wie: "Wer viel Rotwein trinkt beugt gegen Herzinfarkt vor". Also eine Information, der mit Vorsicht zu begegnen ist. Aber ein Körnchen Wahrheit könnte von der Schlagzeile überdeckt werden.
In der Fernsehwerbung wird in einem Spot auf die Rolle einer Mutter in ihrer Familie angespielt. In diesem Spot stellt sich die junge, adrette Frau als Managerin eines kleinen Familienbetriebs vor.
Die Aussage wird im Film als witzige Antwort herausgestellt, trifft den Alltag einer Mutter, einer Frau mit Familie aber nur sehr oberflächlich - wie jeder Gast mit der entsprechenden Erfahrung bestätigen kann.
Darüber zu reflektieren, die Rolle der Frau in der heutigen Zeit darzustellen, und zu einem eigenen Urteil zu kommen, dies steht im Zentrum des Wettbewerbs "YOUNG WOMEN IN PUBLIC AFFAIRS AWARD", der vom ZONTA-CLUB jährlich ausgeschrieben wird.
Die diesjährige Preisträgerin der großen Trophäe in Krefeld, Johanna Peters, kommt vom Gymnasium am Moltkeplatz. Mit Astrid Blau zählt eine weitere Schülerin zu unserer Schule. Die Ehre fällt natürlich auch auf die Schule zurück, obwohl die Schulgemeinschaft vielleicht nur geringen Anteil am Engagement von Johanna Peters und Astrid Blau hatte. Wahrscheinlich ist es auch nur Teil der Wesensart eines Mannes, die solches Schmücken mir fremden Federn als normal ansieht.
Auf jeden Fall freue ich mich als Mensch für die Auszeichnung meiner Schülerinnen und die der weiteren Preisträgerinnen und hoffe, dass das "Risiko für Frauenherzen", den der Artikel in der Rheinische Post nennt, sich nicht nur auf Krankheiten bezieht, sondern auch auf die Zuneigung zwischen dem weiblichen und männlichen Geschlecht. Ohne den "Unterschied" zwischen Frau und Mann wäre das Leben freudloser und liebloser. Ich freue mich daher über diesen Unterschied, möchte der Rheinischen Post aber sagen: Auch Männerherzen sind wie die der Frauen - in dieser Hinsicht - ebenfalls den besonderen Risiken ausgesetzt!

Bilder der Preisverleihung

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